André Meyer - Gesundheitsmanagement in Klein- und Mittelständischen Betrieben im Ortenaukreis

  • 20 Jun 2024

Lahr, 16.05.2024, apg. Gesundheitsmanagement in Klein- und Mittelständischen Betrieben gewinnt zunehmend an Bedeutung, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu fördern. In diesem #RegioFokus betrachten wir die drei Säulen des Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM):  Arbeitsmedizinische und Sicherheitstechnische Maßnahmen (ASM), Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), und geben praktische Tipps zur Umsetzung in den Unternehmen im Ortenaukreis.

betriebliches GesundheitsmanagementBetriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

BGM ist ein ganzheitlicher Ansatz, der darauf abzielt, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu fördern. Es umfasst Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Prävention von arbeitsbedingten Gesundheitsrisiken, Förderung einer gesunden Arbeitsumgebung und Unterstützung bei der Bewältigung von gesundheitlichen Herausforderungen. Durch gezielte BGM-Maßnahmen sollen die Arbeitsfähigkeit, Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter gesteigert werden, was langfristig zu einer gesunden und produktiven Arbeitskultur führt.

Arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Maßnahmen (ASM)

ASM umfassen alle Maßnahmen und Vorkehrungen, die darauf abzielen, die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Dies umfasst unter anderem regelmäßige arbeitsmedizinische Untersuchungen, Gefährdungsbeurteilungen, Schulungen zu Arbeitssicherheit, die Einhaltung von Schutzmaßnahmen und die Ergonomie am Arbeitsplatz. Durch ASM sollen arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken minimiert, Unfälle vermieden und die Gesundheit der Mitarbeiter geschützt werden, um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten.

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

BEM ist ein strukturierter Prozess, der darauf abzielt, Mitarbeiter nach langer Krankheit oder Arbeitsunfähigkeit erfolgreich in den Arbeitsprozess zurückzuführen. Das BEM umfasst die frühzeitige Identifikation von gesundheitlichen Problemen, die gemeinsame Erarbeitung von Rückkehrlösungen zwischen Arbeitgeber, Mitarbeiter und gegebenenfalls externen Fachkräften sowie die Umsetzung von Maßnahmen zur Wiedereingliederung. Ziel des BEM ist es, die Arbeitsfähigkeit des Mitarbeiters zu erhalten oder wiederherzustellen, Langzeitausfälle zu vermeiden und einen gelungenen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
BGF umfasst gezielte Maßnahmen und Aktivitäten, die darauf abzielen, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter in einem Unternehmen zu erhalten und zu verbessern. Dies beinhaltet präventive Maßnahmen zur Förderung von körperlicher und psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz, die Schaffung einer gesundheitsförderlichen Arbeitsumgebung, die Förderung eines gesunden Lebensstils, die Sensibilisierung für Gesundheitsthemen sowie die Beteiligung der Mitarbeiter an Gesundheitsprogrammen. Durch die betriebliche Gesundheitsförderung sollen die Arbeitszufriedenheit, das Betriebsklima und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter gesteigert werden, was langfristig zu einer gesunden und motivierten Belegschaft führt.

Rechtsprechung und Kosten

Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften im Gesundheitsmanagement ist entscheidend. Arbeitgeber sollten sich über die aktuellen rechtlichen Anforderungen informieren und diese umsetzen. Offizielle Seiten wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bieten detaillierte Informationen zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung. Kosten für das Gesundheitsmanagement sind Investitionen in die Zukunft des Unternehmens und zahlen sich langfristig durch eine gesunde und leistungsfähige Belegschaft aus.

„Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“.
Arthur Schopenhauer

Veränderte Bedürfnisse der jüngeren Generationen

Jüngere Arbeitnehmer legen vermehrt Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance und die Sinnhaftigkeit ihrer beruflichen Tätigkeit. Unternehmen, die Wert auf Mitarbeitergesundheit und -wohlbefinden legen, sind attraktiver für junge Talente. Gleichzeitig zeigt sich eine veränderte Belastbarkeit der jüngeren Generation im Vergleich zu den Wirtschaftswunderkindern, wodurch die Bedeutung des Gesundheitsmanagements weiter zunimmt.

Expertenvorstellung: André Meyer von Gesundheit-Business aus Lahr

Als Experte und Ansprechpartner im Ortenaukreis steht André-Joseph Meyer (48) von Gesundheit- Business (https://gesundheit-business.de/about/) mit seiner langjährigen praktischen Erfahrung und Expertise im Gesundheitsmanagement zur Seite. Mit einem breiten Netzwerk und maßgeschneiderten Dienstleistungen unterstützt er Betriebe bei der Implementierung von ganzheitlichen Gesundheitskonzepten. Er ist ein Mann der Tat und hilft bei der praktischen Umsetzung in Betrieben.

Handlungsempfehlung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Für Arbeitgeber: Investieren Sie in das Gesundheitsmanagement Ihrer Mitarbeiter, um langfristig von einer gesunden und leistungsfähigen Belegschaft zu profitieren. Setzen Sie auf präventive Maßnahmen und ein ganzheitliches Gesundheitskonzept. Lassen Sie sich beraten.

Für Arbeitnehmer: Nutzen Sie die gebotenen Gesundheitsangebote und nehmen Sie aktiv am betrieblichen Gesundheitsmanagement teil. Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden sind entscheidend für Ihre Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit im Job.

Abschließend möchten wir betonen, dass das Gesundheitsmanagement in Klein- und Mittelständischen Betrieben im Ortenaukreis nicht nur eine Verpflichtung, sondern auch eine Chance darstellt. Die Investition in die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zahlt sich langfristig aus, indem sie die Leistungsfähigkeit steigert, die Mitarbeiterbindung stärkt und die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber erhöht.

Wir ermutigen Arbeitgeber dazu, den Mehrwert eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements zu erkennen und aktiv umzusetzen. Indem Sie auf die Bedürfnisse und Belastbarkeit der jüngeren Generation eingehen, eine gesunde Arbeitsumgebung schaffen und präventive Maßnahmen ergreifen, legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche und nachhaltige Unternehmensentwicklung.

Ebenso appellieren wir an Arbeitnehmer, die angebotenen Gesundheitsmaßnahmen anzunehmen und sich aktiv für ihre eigene Gesundheit einzusetzen. Ein gesundes und ausgeglichenes Arbeitsleben trägt nicht nur zum persönlichen Wohlbefinden bei, sondern auch zu einer positiven Unternehmenskultur und langfristigen Karriereperspektiven.
Gesundheit ist das wertvollste Gut, das wir besitzen. Daher sollte sie im Arbeitsumfeld einen hohen Stellenwert einnehmen. Möge das Gesundheitsmanagement in den Betrieben des Ortenaukreises dazu beitragen, eine Kultur der Fürsorge, des Respekts und der gegenseitigen Unterstützung zu fördern. In einer gesunden Arbeitswelt liegt der Schlüssel zu langfristigem Erfolg und zufriedenen Mitarbeitern.

Wir danken André Meyer für den wertvollen Impuls.

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